Montag, 11. Oktober 2021
Montag, 21. Januar 2019
Trendwechsel in Richtung All-time-High
Unser Wikifolio hat sich erfreulicherweise nach dem letzten Abschwung sehr positiv erholt. Der Kurs übersteigt das Hoch von Anfang Dezember vor dem Abverkauf - das ist ein positives Zeichen.
Anders sieht es beim DAX aus (violette Linie), der zwar auch eine gewisse Erholung zeigt, er aber kein höheres Hoch markieren kann und insgesamt deutlich stärker wieder aufholen müsste.
Anders sieht es beim DAX aus (violette Linie), der zwar auch eine gewisse Erholung zeigt, er aber kein höheres Hoch markieren kann und insgesamt deutlich stärker wieder aufholen müsste.
Montag, 20. März 2017
Donnerstag, 9. März 2017
Unser wikifolio erstmalig auf Platz 1 aller Real-Money-wikifolios nach Punkten
Ein Grund zur Freude und eine schöne Bestätigung unserer Anlagestrategie:
Unser wikifolio "Quality fundamental Selection" ist heute erstmalig auf Platz 1 aller wikifolios mit Real-Money-Status (gemessen nach dem Punktsystem von wikifolio).
Unser wikifolio "Quality fundamental Selection" ist heute erstmalig auf Platz 1 aller wikifolios mit Real-Money-Status (gemessen nach dem Punktsystem von wikifolio).
Donnerstag, 2. März 2017
Das "Quality Fundamental Selection"-wikifolio hat Geburtstag!
Genau heute vor einem Jahr wurde das "Quality Fundamental Selection"-wikifolio publiziert. Zeit für eine kurze Bilanz:
- Performance 12 Monate: +32,3% (Stand 03.03.2017 07:45)
- Max. Verlust: -8,1% (Trotz Brexit etc. -- ein sehr positives Risiko-/Rendite-Verhältnis :-) )
- Investiertes Kapital: €307.772
- Wikifolio-Auszeichnungen:
- Guter Money-Manager
- Aktiv Diversifiziert
- Kontinuierliches Wachstum
- Bestseller
- Häufig gekauft
- Treue Anleger
- Guter Kommunikator
- Regelmäßige Aktivität
In Summe können wir mehr als zufrieden mit den bisherigen 12 Monaten sein. Auch, wenn es immer schwieriger wird, gute und günstige Aktien zu bekommen, sehen wir sehr positiv in die nächste Zukunft.
Allen Investoren danken wir für das Vertrauen. Wir fühlen uns verpflichtet, das wikifolio auch weiterhin mit einem hohen Maß an Verantwortung, Vorsicht und Sorgfalt zu verwalten.
Dafür stehen wir mit einem eigenen, nicht unerheblichen Investment in dem wikifolio ein.
Donnerstag, 23. Februar 2017
Gedanken zum Ausblick der US- und EU-Märkten Teil 2
Im vorhergehenden Beitrag haben wir die Situation in USA betrachtet. Die Aussichten sind demnach nicht positiv: die Märkte sind überbewertet, aufgrund der Schulden/Zins-Situation ist mit einem Gewinnrückgang in den nächsten Jahren zu rechnen, und Trumps Protektionismus könnte die Binnenwirtschaft und/oder die Konkurrenzfähigkeit der US-Exportindustrie gefährden.
Wie steht es nun mit Euroland?
Europa
Situation:
- Die Verschuldungskrise in Euroland ist nicht gelöst - im Gegenteil: sie verschärft sind. Problem sind die Ländern Italien, Spanien, Portugal, Irland, aber auch Frankreich: Die Wirtschaft hat sich seit der großen Krise nicht stabilisiert
- Ziel der EZB: mit billigem Buchgeld eine Abwertung des Euro erreichen, damit dieser einen fairen Wert zur tatsächlichen Wirtschaftsleistung der jeweiligen Länder hat (mit einem zu starkem Euro können sich die Krisenwirtschaften nicht erholen)
- Die EZB plant, das Quantitative Easing (QE) fortzusetzen. Bis Ende 2017 sollen 2,3 Billionen(!) Euro frisch gedruckten Geldes in die Märkte gepumpt worden sein.
Risiken und Folgen:
Verschuldung / Zinsen
- Die EZB ist gezwungen, das QE-Programm fortzusetzen. Eine rasche Erholung der Südländer ist nicht zu erwarten (sie haben auch seit 2008 trotz Geldflut noch immer nicht das Vorkrisen-Niveau von vor 2007 erreicht!)
- Ein Zinsanstieg würde zu einem Staatbankrott einiger Staaten führen, daher werden aus politischen Gründen die Zinsen weiterhin nach unten manipuliert
- Durch steigende Zinsen in USA wird der US-Dollar zusätzlich "attraktiv", und das Geld wird nach Möglichkeit verstärkt von Euro nach Dollar abfließen. Damit wird der US-Dollar im Vergleich zum Euro stärker.
Euro / Wirtschaft
- Der Euro wird weiterhin abgewertet, oder -andersherum betrachtet- steigt der US-Dollar
- Die Kaufkraft des Euro sinkt, Importe werden teuerer
- Die Exportwirtschaft profitiert vom schwachen Euro und verbessert ihre Konkurrenzfähigkeit
Schön und gut, aber was bedeutet das nun für die Aktienmärkte in Europa?
Fazit Euroland
- Europas Aktienmärkte werden auch in diesem Jahr noch maßgeblich vom billigen Notenbank-Geld der EZB getragen und angehoben.
- Sie steigen, dürften zumindest nominell den S&P500 outperformen (gemessen in Dollar dürfte der Wert jedoch bestenfalls stagnieren. Solange man seine Lebenshaltung in Euro bezahlt, interessiert das jedoch nur begrenzt)
- Unternehmen der Exportwirtschaft werden profitieren. Das wird vor allem die Wirtschaft in Deutschland sein. Und hier insbesondere die kleineren Nebenwerte.
Kurzum: Als EU-Bürger kann es sinn machen, in europäischen Aktien zu investieren. Vereinfacht gesagt, sollte man die Kursanstiege durch die Kaufprogramme der EZB nutzen. Komplizierter gesagt dürften europäische Aktien am Besten Stand halten gegen die Verwässerungseffekte durch das EZB-Buchgeld (die Aktien steigen mit der Geldmenge, im Gegensatz dazu bleibt das Sparbuch auf selben Niveau und verliert damit real an Wert).
Innerhalb von Europa ist Deutschland der interessanteste Markt, weil er überproportional vom Export profitiert. Und hier wiederum sind es die kleineren, hoch spezialisierten Export-Unternehmen, also die Nebenwerte.
Es ist tatsächlich nur ein Zufall, dass die Anlagestrategie unseres wikifolios (https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/quality-fundamental-selection) genau in diese Werte - in deutsche Nebenwerte - investiert :-) Natürlich erkennt man auch an den finanziellen Kennzahlen der Aktiengesellschaften, ob sie eine "Pole Position" in der aktuellen Wirtschaftslage haben...
Freitag, 17. Februar 2017
Gedanken zum Ausblick der US- und EU-Märkten Teil 1
Trump, Eurokrise, billiges Geld der Notenbanken, hohe Aktienbewertungen, Negativzinsen, Euphorie und Crashpropheten - wie geht es weiter an den Aktienmärkten? Wo kann man investieren, wo eher nicht?
Ein paar Gedanken zu der makroskopischen Situation:
Die weltweiten Märkte befinden sich im schwierigen Fahrwasser. Unterschiedliche Experten warnen vor latenten Problemen an den wichtigsten Märkten der Welt:
Ein paar Gedanken zu der makroskopischen Situation:
Die weltweiten Märkte befinden sich im schwierigen Fahrwasser. Unterschiedliche Experten warnen vor latenten Problemen an den wichtigsten Märkten der Welt:
- Die Aktien USA sind stark überbewertet. Der Shiller-KGV ist hoch, wie selten (in der Vergangenheit wurde das Niveau meist nur vor größeren Krisen erreicht)
- China hat ein massives Schuldenproblem, und hängt im hohen Maße von der Wirtschaft der USA ab
- Europa kriselt in mehrfacher Hinsicht: Eurokrise, massive wirtschaftliche Probleme der Südländer Italien, Spanien, Portugal; Zunehmende Austritts-Bestrebungen diverser Länder.
Weiterhin steckt die Welt in einer gewaltigen Verschuldungskrise. Was also tun? In Panik verkaufen und sich in den Atombunker zurückziehen?
Aus meiner Sicht erfordert die Situation eine differenzierte Betrachtung:
USA
Situation:
- Fakt: Die US-Märkte sind überbewertet.
- Fakt: die Verschuldung hat zugenommen. Viele Unternehmen haben Schulden zu Billig-Zinsen aufgenommen, um beispielsweise Aktien zurückzukaufen. Das hat die Aktienpreise nach oben bewegt.
- Fakt: Die FED kündigt weitere Zinsschritte ein, d.h. sie beendet die Zeit des billigen Geldes.
- Fakt: Trump hat sich "Protektionismus" auf die Fahnen geschrieben. "America First" bedeutet: Strafzölle auf Importe
Risiken und Folgen:
Verschuldung der Unternehmen
- In den US-Märkten sind viele positive Zukunftsaussichten eingepreist, aber keine Worst-Case-Szenarien.
- Die billigen Schulden der Unternehmen laufen irgendwann aus.
- Entweder, diese Unternehmenskredite werden zur Laufzeit getilgt - dann wirkt es sich in den nächsten Jahren negativ auf die Unternehmensgewinne aus --> von den Gewinnen müssen ja die Tilgungen bezahlt werden
- Oder die Unternehmenskredite werden am Ende der Laufzeit fällig gestellt - dann müssen die Unternehmen umschulden - in einer Zeit, wo die Zinsen garantiert höher liegen werden. Das wird sich in 5-10 Jahren negativ auf die Unternehmensgewinne auswirken.
- => Dank des billigen Notenbank-Geld wurde die Verschuldung der Unternehmen erhöht, die kurzfristig zu optisch höheren Unternehmensgewinnen (niedrigeren KGV) führt, langfristig aber einen negativen Effekt hat (KGV wird steigen)
- Interpretation: Die hohen Unternehmensgewinne in USA sind (teilweise) nur vorgezogene Gewinne aus der Zukunft
- => Wenn der KGV der Unternehmen bereits jetzt zu hoch ist, wird mit steigenden Zinsen der KGV weiter steigen und damit die Überbewertung.
- => Eine Korrektur der Märkte ist mittelfristig zu erwarten
Trumps Politik / Protektionismus
- Strafzölle für Importe bedeuten:
- Höhere Preise für Konsumgüter im Heimatland --> sinkende Konsumfreude (in einem Land, in dem der Konsum/Binnenmarkt) der wichtigste Wirtschaftstreiber ist
- Abwertung nicht-Dollar-Währungen: die Strafzölle könnten sich durch schwächere Währungen der Export-Länder ausgleichen --> konstante Kosten für importierte Güter in USA trotz Strafzöllen, dafür abnehmende Konkurrenzfähigkeit von US-Produkten auf dem Weltmarkt
- => Der Protektionismus würgt entweder den US-Binnenmarkt ab, und damit einen wichtigen Wirtschaftstreiber, oder die Exportchancen der US-Wirtschaft --> negativer Einfluss auf die Märkte
Fazit USA
Mein Ausblick ist negativ: die hohe Bewertung der Aktienmärkte wird fundamental mittelfristig nicht gerechtfertigt sein, Trumps Protektionismus könnte der US-Wirtschaft zusätzlich mehr schaden, als nützen.
Wie steht es nun mit Europa? Des einen Freud' des anderen Leid'? Oder hängt Europa am Topf der USA?
dazu mehr im späteren Beitrag....
Abonnieren
Posts (Atom)





